Beschreibung

Die ganzheitlichen Führungsaufgaben sind nicht von der Hierarchieebene abhängig. Das bedeutet, dass auch in der „0,5. Führungsebene“, nämlich dem(der) nicht disziplinarisch übergeordneten Projektleiter(in) alle Anforderungen gelten, die auch an höhere Führungsebenen gestellt werden. Häufig ist das Rollenverständnis nicht geklärt, die Verantwortung ist zwar scheinbar delegiert, die Kompetenzen und die Macht werden nicht übertragen.

Als Beispiele mögen typische Antworten auf die Frage „Wie sind wir Projektleiter geworden?“ dienen:

  • „Sie haben einen interessanten Vorschlag gemacht; dann übernehmen Sie mal das Projekt.“
  • „Wer bei „1,2,3“ nicht auf dem Baum geklettert ist, wird Projektleiter.“
  • „Es ist gerade sonst niemand verfügbar; also machen Sie mal.

Mit solchen Antworten wird die Motivation der Projektleiter(innen) nicht gefördert.
Wir wollen im Seminar diskutieren, wie Projektleiter(innen) trotz schwieriger Randbedingungen erfolgreich ein Projektteam führen können. Und wie sie lernen, die Randbedingungen zu Gunsten des Projekts zu verändern. Wir setzen dazu auf alle Methoden des interaktiven Lehrens und Lernens. Fallbeispiele der Teilnehmer(innen) sind erwünscht und werden im Seminar behandelt.

Ziele
  • Ganzheitliches Projektverständnis fördern
  • Verbesserung der Projektführungskompetenz
  • Ein situations- und adressatengerechtes Durchführen von Projektlenkungsaufgaben stellt besondere Anforderungen an die Qualifikation der Beteiligten in der Projektführung. Die Kenntnis eines Aufgaben- und Persönlichkeitsprofils unterstützt deshalb das Erreichen der erforderlichen Kompetenz.
  • Erweitern des „Instrumentenkoffers“
  • Stärken der kommunikativen Fähigkeiten
  • (Kommunikation als Führungsinstrument)
  • Professionalisierung im Umgang mit Konflikten
  • Reflexion der eigenen Persönlichkeit (Meine Werte – Meine Wirkung)
Inhalte 1. Tag

  • Abgleich der Teilnehmerinteressen
  • Sammlung typischer Problemsituationen
  • Das Spannungsfeld Projektorientierung versus Linienmanagement
  • Projektcharakteristika
  • Wie vereinbart man situativ Regeln?
  • Qualifikations- und Persönlichkeitsprofil eines Projektleiters
  • Führungsstile und ihre Bedeutung in spezifischen Situationen
  • Ist Führung Manipulation?
  • Ist Motivation Manipulation?
  • Ist Manipulation schlecht?
  • Gemeinsame Aktivitäten zur Reflexion des 1. Seminartages und Einbinden potenziell veränderter Teilnehmerinteressen in den Seminarprozess

2. Tag

  • Blitzlicht auf den 1. Tag
  • Führungsinstrumente und ihre Umsetzung
  • „Soziale Kompetenz“ und ihre Auslegungsmöglichkeiten
  • Sprache als Bestandteil von sozialer Kompetenz
  • Feedback zu Kommunikationsverhalten und persönliche Wirkung (Führen durch Persönlichkeit)
  • Das Chamäleon-Prinzip
  • Reflexion des 2. Seminartages und gemeinsame Abendveranstaltung

Abschlusstag

Nachlesen:

  • Was war für mich am 2. Tag besonders wichtig?
  • Konfliktquellen in Projekten und ihre Auswirkungen
  • Meine Einstellung zu Konflikten
  • Methode der Konfliktsteuerung
  • Feedback als Konflikt-Deeskalation
  • Unternehmenskultur und Projektführungsverständnis
  • Persönlicher Handlungsplan als Seminar-Resümee
  • Feedback zum Seminarprozess

Gott gebe mir die Kraft,
die Dinge zu ändern,
die ich ändern kann;

er gebe mir außerdem die Gelassenheit,
die Dinge zu ertragen,
die ich nicht ändern kann;

und er gebe mir schließlich die Weisheit,
das Eine vom Anderen
zu unterscheiden!

(Indische Weisheit)

 

Zielgruppe Ort
Führungskräfte mit Projektverantwortung und Seminarzentrum
derzeitige oder zukünftige Projektleiter. Fritz Wiebel & Partner
Grenzweg 12-14
Dauer D- 64686 Lautertal Schmal-Beerbach
2-tägig  1. Tag 10.00 – 17.30 Uhr UNESCO-Geo-Naturpark
 2. Tag 09.00 – 16.00 Uhr Bergstraße-Odenwald
Preis Telefon: 06254/9507-0
€ 960,– zzgl. MwSt. Telefax: 06254/9507-33
Tagesvollverpflegung inkl. Mittagessen E-Mail: info@fritz-wiebel-partner.de
www. fritz-wiebel-partner.de